Wie lange fährt man einen Neuwagen?

Da steht der Neue Wagen, im Verkaufsbüro des Händlers gibt es noch ein Präsent, dass man natürlich mitbezahlt hat, aber warum soll man sich nicht selbst beschenken. Der Verkäufer übergibt die Schlüssel und Papiere, es kann mit dem Neuwagen losgehen. Einsteigen, Starten und losfahren, noch ist es ein Neuwagen. Die Ausfahrt des Autohauses naht, immer ist es noch ein Neuwagen. Langsam ausfahren, links abbiegen bis das rechte Rad so langsam auf die Fahrbahn der Straße rollt, Stopp – das war es für den Neuwagen – der vor Sekunden in Bewegung gesetzte Neuwagen hat sein Neuwagendasein beendet.

Warum?

In Deutschland ist alles geregelt, so ist definiert, dass ein Neuwagen noch nicht im Straßenverkehr gefahren ist. Mit dem Ausfahren vom Gelände des Autohauses und berühren des Rades des öffentlichen Straßenverkehrs, ist der Wagen im Straßenverkehr gefahren. So kommt man zu Hause wenigstens mit einem neuen Gebrauchtwagen an.

Wie lange fährt man einen Neuwagen

Weitere Regeln

Von der Produktion bis zum Verkauf dürfen nicht mehr als 12 Monate vergangen sein. Der Käufer sollte bei der Fahrzeugübernahme kontrollieren, in welchen Monat/Jahr der Wagen vom Band gelaufen ist. Auch wenn es sich um einen Neuwagen handelt und noch produziert wird, ist dieser Wagen vor 12 Monaten produziert wurden, ist es kein Neuwagen mehr. In diesem Fall können Sie vom Händler einen neuen Wagen verlangen.

Der Wagen darf keine Standschäden aufweisen, dabei spielt es keine Rolle, ob diese behoben sind. Eine kleine Schramme und es ist kein Neuwagen mehr.
Man sollte darauf achten, dass das Modell noch produziert wird. Oftmals werden schon neue Modelle produziert (auch wenn diese noch nicht beim Händler stehen) und beim Händler stehen noch die Vorgänger. Auch in diesem Fall sind es keine Neuwagen mehr.

Es gibt wie immer noch ein paar Rechtsprechungen, am besten vor dem Unterschreiben alles prüfen und Abklären.

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