Der Fahrer ist Schuld an jeglicher Art von Fehlkalkulation

In allen Bereichen wird vieles zu kompliziert behandelt. So würden einfache überschauliche und genaue Wegbeschreibungen ohne minutengenaue Streckenplanung eine Menge an Arbeitszeit, Stress und Ärger innerhalb der Spedition ersparen.

Terminvorgaben werden theoretisch vom Schreibtisch aus entwickelt, völlig abseits der örtlichen Gegebenheiten und Verkehrssituation. Firmen bekommen nicht zu erfüllende Lieferzusagen, obwohl eine ehrliche Absprache keinen Auftrag schaden würde.

Egal, was schief läuft, der Fahrer ist Schuld an jeglicher Art von Fehlkalkulation, an Öffnungszeiten der Firmen, an mangelnder Beschreibung der Lieferadresse, jeder hat es schon oft erlebt, das ein viel zu großer LKW in einer viel zu kleinen Straßen versucht seine Ware zu entladen.

Ein entnervter LKW Fahrer, wütende PKW Fahrer. Abgesehen von den Kommentaren der Fußgänger, wenn sich nichts mehr bewegt. Der Fahrer hat immer Schuld an fehlenden Rückladungen, an Stillstandszeiten, an Fahrzeugmängeln, Fehler bei Be-und Entladen und ist außerdem noch Prellbock beim Kunden. Wenn dann dieser gehetzte Kraftfahrer einen Unfall verursacht, ist das Geschrei wieder groß.

Die Kunden und Disponenten tragen Mitschuld an den Zuständen, im Kapitel Firmenbeschreibungen kann man die nachlesen.

Kunden und Disponenten sollten in Zukunft mehr Einsicht und Verantwortung tragen, da der Fahrer seine Arbeit -nämlich das Fahren- im eigentlichen erfüllt, so gut wie er vorbereitet und unterstützt wird. Bis jetzt ist es Europaweit üblich lieber den LKW mit Fahrzeitüberschreitung über die Pisten zu jagen, als beim Kunden der Be-und Entladestelle einen Mitarbeiter flexible einzusetzen, dieser müsste nicht mit Vollgas durch die Ortschaften jagen, sondern könnte gemütlich bei einer Tasse Kaffee auf den LKW warten.

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