Zahnräder im Autogetriebe

Zahnräder spielen im Auto eine große Rolle, ohne Zahnräder dreht sich kein Rad. Schon im alten Ägypten gab es Zahnräder bereits 330 v. Chr. wurden Zahnräder von Aristoteles erwähnt. Zwar waren die ersten Zahnräder aus Holz, aber ihre Funktionsweise hat sich bis heute nicht geändert. Ein Zahnrad ist ein Rad mit gleichmäßig verteilten Zähnen, wobei zwei oder mehrere Zahnräder die ineinander greifen ein Zahnradgetriebe sind.

Zahnräder im Autogetriebe

Im Getriebe des Autos befinden sich eine Vielzahl von Zahnräder, diese übersetzen die Drehzahl des Motors auf die Antriebsdrehzahl. Ohne die Übersetzung hätte der Motor nicht die Möglichkeit das Fahrzeug in Bewegung zu setzen. Das Getriebe passt die Spanne des Geschwindigkeitsbereichs der Spanne der Motordrehzahl an.

In der heutigen Zeit werden Getriebe von den Werkstätten nicht mehr repariert. Dem Kunden wird gesagt, Getriebe defekt, es muss ausgetauscht werden, eine Reparatur wäre zu aufwendig und zu teuer. Eine Reparatur wäre durch einen ordentlichen Mechaniker möglich, da im Getriebe selbst meistens nur ein Radpaar, eine Welle, ein Lager, eine Schaltgabel, diverse Synchronkörper oder Distanzscheiben kaputt gehen können. Niemals ist das komplette Innenleben eines Getriebes defekt, lediglich nur ein oder zwei Teile. Da das Getriebe sowieso ausgebaut werden muss, könnte der Mechaniker es öffnen. eine Sichtkontrolle durchführen, dass defekte Teil austauschen, alles reinigen, neue Dichtung zwischen die Getriebegehäusehälften legen und das Getriebe wieder zusammenbauen.

Allerdings müsste man dazu Mechaniker und nicht Teilewechsler sein. Werkstätten rechtfertigen den kompletten Getriebetausch mit dem benötigten Spezialwerkzeugen, wobei das Wort Spezialwerkzeug falsch ist, es müsste heißen, für die Getriebereparatur hergestelltes Werkzeug. Daran ist nichts spezial, es ist nur kein herkömmliches Werkzeug. Der Kostenfaktor dürfte eine wesentliche Rolle spielen. Ein gebrauchtes Golf IV Getriebe dürften zwischen 300 und 400 € liegen, ein generalüberholtes Austauschgetriebe um die 700 bis 1000 € und ein neues dürfte zwischen 1600 und 2200 € liegen, ohne Berücksichtigung von Sonderangeboten und Restpostenverkäufen (Preisangaben ohne Gewähr). Die Preise auf dem Getriebemarkt sind unerforschlich, Fragen sollte man in der Werkstatt, diese wird aus Garantiegründen nur ihre eigenen Getriebe verwenden.

Die Reparatur, ist das Getriebe einmal ausgebaut, dürfte weit unter den Austauschgetriebepreisen liegen. Getriebe öffnen, Sichtkontrolle und Fehlersuche, Reinigungsarbeiten ca. 1 Stunden, defektes Teil austauschen 0,5 h, alles wieder zusammenbauen nochmals 1 Stunde, macht 2,5 h Reparaturzeit bei einem Werkstatt-Stundensatz von ca. 60 € macht 150 € Reparaturkosten. Die Frage ist nur: In welcher Werkstatt gibt es noch richtige Mechaniker?

Die Beschreibung der einzelnen Getriebearten ist auf das einfachste reduziert. Eine fachliche Beschreibung dürfte noch nicht einmal ein Automechaniker/Mechantroniker im einzelnen Verstehen.

Schaltgetriebe (Wechselgetriebe)

Das Schaltgetriebe ist in den meisten Autos vorhanden und ist notwendig wenn der Drehzahlbereich vor und hinter dem Getriebe verschieden ist. Durch verschiedene Zahnradpaare werden Drehzahlübersetzungen gebildet. Die Drehzahl des Motors wird über die Eingangswelle von der Kupplung auf ein Zahnrad übertragen. Auf der Getriebeausgangswelle befindet sich ein Gegenzahnrad . Das Zahnradpaar wird mittels Schalthebel gekuppelt, die Zähne greifen ineinander und die übersetzte Drehzahl wird übertragen. Je nach gewähltem Gang sind verschiedene Zahnradgrößen auf den Wellen vorhanden, diese ermöglichen den Drehzahlbereich des Motors über die Zahnradpaare auf die Räder zu übertragen.

Halbautomatische Getriebe

Halbautomatische Getriebe ermöglichen das Schalten ohne zu kuppeln. Wird der Schalthebel berührt wird automatisch ausgekuppelt, die Kraftübertragung vom Motor zum Getriebe unterbrochen, der Schaltvorgang durch den Fahrer durchgeführt und automatisch wieder eingekuppelt.

Getriebe mit Wandlerschaltkupplung

Ein normales Schaltgetriebe wird mit einem Drehmomentenwandler kombiniert. Dieser befindet sich zwischen Motor und Kupplung und ermöglicht ein bequemes und komfortables Anfahren. Der Fahrer betätigt beim Schaltvorgang die Kupplung und muss auch manuell schalten.

Automatisierte Schaltgetriebe

Abgestimmte Fahrprogramme übernehmen die Steuerung des Getriebes. Das Schalten mit der Hand entfällt, der Gangwechsel erfolgt nach der Wahl der Fahrweise die Steuerung erfolgt über eine entsprechende Software.

Automatischer Betrieb: Das Steuergerät übernimmt die Schaltung der Gänge je nach Stellung des Gaspedals und der Geschwindigkeit.

Halbautomatischer Betrieb: Der Fahrer entscheidet über den Wählhebel in welchen Gang geschaltet werden soll.

Zahnrad ist nicht gleich Zahnrad

Zahnräder gibt es in den verschiedensten Varianten wie:

Stirnrad: Die am häufigsten verwendete Zahnradart. Eine Scheibe in entsprechender Breite die auf ihrem Umfang verzahnt ist.

Zahnstange: Ein geradliniges Bauteil auf eine bestimmte Länge begrenzt auf der die entsprechenden Zähne vorhanden sind. Ein Stirnrad greift in die Zahnstange ein und macht aus einer Dreh- eine geradlinige Bewegung.

Ellipsenrad: Durch ein Ellipsenrad wird eine ungleichmäßige Übesetzung erreicht wie bei manchen Kettenblätter bei Fahrräder.

Kegelrad: Auf einen Kegelstumpf ist die Mantelfläche verzahnt. Durch zwei ineinandergreifende Kegelräder lässt sich die Kraftübertragung auf einfachste Weise in eine andere Richtung lenken (Winkelgetriebe).

Kronenrad: Es wird in Winkelgetrieben verwendet und ist eine Variante zum Kegelrad. Die Verzahnung ist auf die Fläche eines Zylinders angebracht.

Schneckenrad: Schneckenräder werden verwendet wenn sich Wellen kreuzen. Die Verzahnung der Schneckenräder ähneln den Gewinde auf Schrauben.

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