Ein LKW Fahrer kommt kaum richtig zur Ruhe

Montag Morgen 03.09.2001 volle Fahrzeit, wieder laden und zurück aufs Festland. Richtig zur Ruhe kommt kaum ein Fahrer. Die wenigen Stunden Schlaf auf der Fähre reichen nicht aus, um wieder fit zu sein. Gewohnheit ist alles, auch ständig übermüdet zu sein.

Die gesetzliche Regelung sind so verwirrend, das ein LKW Fahrer wochenlang 16 Stunden am Tag durcharbeiten kann. Die Kontrollscheibe der vergangenen Wochen verschwinden lassen und das Spiel geht von vorne los.

Die Unfälle ließen sich verringern, würde eine 40 Stunden Woche eingeführt werden und die Arbeitszeit mit der ersten Bewegung des Fahrzeuges beginnen. Ab dieser Bewegung noch 8 Stunden, plus 2 Stunden Pause. Nach 10 Stunden also Pause, egal wie viele Stunden der Fahrer gefahren ist.

Wie schon mehrfach erwähnt, werden Wartezeiten zu Pausen gemacht, an vielen Abladestellen, vor allem in Deutschland in den Lebensmittel-Verteilerzentren. Dort müssen die Fahrer oft mehrere Stunden auf eine Zahlentafel schauen, bis ihre Nummer erscheint oder in einer Warteschlange ständig weiterrücken.

Stundenlang auf eine Anzeigetafel schauen ist nicht gerade erholsam.

Viele Fahrer hegen den Gedanken, wenn sie einschlafen und auf ein Stauende fahren, möge es die Verantwortlichen für solche Anzeigetafeln erwischen. Noch besser wäre es, jemanden aus der Familie, so das sie das Leid noch lange ertragen müssen, so wie die vielen Familienangehörigen der verunglückten LKW Fahrer.

Würde sich dann etwas ändern ?

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