Der tägliche Kampf in München

Die A96 Landsberg Richtung München, Morgens zwischen 6 und 8.00 Uhr.

Morgens der Tag erwacht, ab Gilching wird der Verkehr dichter und dichter. Kurz vor dem Ring ist sie dann richtig schön voll. Eine Unmenge von Fahrzeugen bewegt sich auf München zu. Man liefert sich einen Kampf um pünktlich in die Firma zu kommen.

Jeder gegen jeden, heißt die Methode. Jeder will der Erste sein, zumindest bis Blumenau oder Laim. Danach geht sowieso nichts mehr, nur im Schritttempo läuft der Berufsverkehr. Kurz vor Sendling ist dann Schluss,die Autobahn zu Ende und der Münchner Ring schon voll.

Trotz Schritttempo und noch kommenden Ampeln kämpft man weiter, da rechts eine Lücke und Vollgas, rechts rüber, Vollbremsung und wieder stehen. Das wahr wohl nichts. Links wieder eine Lücke, also wieder Vollgas und links rüber,o,Stopp die Ampel ist auf rot.

Gnadenlos der Kampf um jeden Meter Fahrbahn. Die Ampel auf grün, die ersten Fahrzeuge geben Vollgas, hier könnte man denken, ein Start der Formel 1. Der Rest hinterher,gelb,rot, macht nichts,ein paar ziehen noch mit. Natürlich mit vollem Erfolg bis zur nächsten Ampel,rot. Der nachfolgende Verkehr hat wieder aufgeholt.

Auch das noch, ein LKW auf der Fahrspur. Nun wird der PKW-Fahrer zum richtigen Kämpfer, da muss ich vorbei,zumindest bis zur nächsten Ampel. Koste es was es wohle,jeder will oder muss vorbei. So steht man an der nächsten Ampel wenigstens vor dem LKW.

Ab 8.00 Uhr folgen die etwas teureren Fahrzeuge, Fahrer in Schlips und Anzug. Nun kullern die PS auf die Straße, auch hier will jeder der erste sein. Hinzu kommt das jeder jedem beweisen muss, das man ein paar Pferdestärken mehr hat. Es geht so richtig zur Sache. Steckt dann noch ein Kleinwagenfahrer in der rollenden Masse, der beweisen muss, dass er auch mithalten kann, ist die Sache so richtig perfekt.

Jeden Tag das selbe Schauspiel, morgens Richtung Innenstadt und Abends wieder raus. Die restlichen Zubringer nach München sehen nicht viel besser aus. Hat man dann noch ein Nummernschild was überhaupt nicht nach Bayern aussieht, ist der Kampf perfekt. In solchen Fall, hat man alle PKW-Klassen als Gegner.

Selbst der Kleinwagenfahrer fährt schon am Drehzahlmesser im roten Berreich. Um das Verkehrschaos zu ändern, sollten die Verkehrsplaner es einmal mit einem Tunnel probieren. Einfach unter München durch,fertig. Die Mautstelle nicht vergessen,vielleicht hilft das.

Für solche Bauten fehlt das nötige Kleingeld.Dieses Problem ließe sich durch das aufstellen von Blitzern finanzieren, wenn man die Einnahmen auch dafür nutzen würde und nicht für Rehabilitationsmaßnahmen für Straftäter.

Ändern würde es sich auch, dass Verkehrsproblem, wenn die Masse der Fahrer begreifen würde,das man verloren Zeit nicht einholen kann,auch nicht mit dem Gaspedal.

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