Der optimale Versicherungsschutz für das Auto

Der Kauf eines Fahrzeugs geht mit einer erheblichen Investitionssumme einher, eine umfangreiche finanzielle Absicherung durch eine Kaskopolice empfiehlt sich deshalb dringend. Das gilt insbesondere bei einem Neuwagen. Zugleich können Fahrzeuge bei einem Unfall einen gewaltigen Sach- und Personenschaden anrichten, aus diesem Grund fordert der Staat von jedem Autobesitzer eine Haftpflichtversicherung. Doch welche Versicherung deckt konkret welche Schäden ab? Und wie finden Verbraucher die beste Police?

Die Kfz-Versicherungen: Haftpflicht, Teil- und Vollkasko

Autoversicherungen lassen sich grundsätzlich in Haftpflicht- und Kaskoversicherungen einteilen, wobei sich der zweite Typ in Teil- und Vollkasko untergliedert. Der Begriff Haftpflicht besagt es: Die Kfz-Versicherung müssen Fahrzeugbesitzer verpflichtend abschließen und bei der Anmeldung ihres Autos gegenüber der Kfz-Behörde vorweisen. Diese Policen decken sämtliche Schäden ab, die Unfallverursacher an den Fahrzeugen Dritter verantworten. Auch Kosten aus Personenschäden wie Behandlungskosten und Schadensersatz für Arbeitsunfähigkeit übernehmen die Haftpflichtversicherer.

optimale Versicherung

Kaskoversicherungen sind dagegen freiwillig. Mit ihnen versichern Eigentümer ihr eigenes Auto. Der Versicherungsschutz einer Teilkaskoversicherung umfasst unter anderem Schäden durch Diebstahl, Brand und Unwetter. Bei der Vollkaskoversicherung kommen Schäden durch selbst verursachte Unfälle und durch Vandalismus hinzu. Experten raten zu diesen Kfz-Versicherungen, wenn ein Fahrzeug noch einen hohen Wert besitzt. Beispiel Neuwagen: Ein Kunde kauft ein Auto für 15.000 Euro, wenige Wochen später verursacht er einen Unfall mit Totalschaden am eigenen Auto. Ohne Vollkaskoversicherung müsste er einen Verlust von 15.000 Euro verkraften, mit einer Vollkaskopolice inklusive Neuwagenentschädigung meidet er diesen finanziellen Schaden.

So berechnen Kfz-Versicherungen die Prämien

Die Versicherer ziehen bei der Berechnung mehrere Faktoren heran, drei Aspekte ragen heraus: Die beiden Kriterien Typklasse und Regionalklasse bewerten, wie häufig welche Schadenshöhen bei bestimmten Autotypen sowie in Landkreisen auftreten. Fahrzeugmodell und Wohnort beeinflussen die Höhe der Versicherungskosten enorm. Bei der Haftpflicht und der Vollkasko gibt es darüber hinaus einen Schadenfreiheitsrabatt: Je länger ein Versicherter keinen Versicherungsfall meldet, desto größer wird der Rabatt. Die Dienstleister können weitere Kriterien wie Alter des Versicherungsnehmers, jährliche Fahrleistung und regelmäßiger Stellplatz über Nacht in die Berechnung einfließen lassen. Die meisten Versicherungen bieten zudem mehrere Tarife mit unterschiedlichem Leistungsumfang, die Kosten unterscheiden sich entsprechend.

Beim Abschluss einer Kfz-Versicherung auf die Leistungen achten

Die Höhe der Versicherungsprämien sind bei der Tarifwahl ein wichtiges Kriterium. Autobesitzer sollten aber auch prüfen, ob ihnen der Versicherungsschutz genügt. Ein typisches Beispiel in der Kaskoversicherung ist die Frage, ob und wie lange ein Versicherer bei einem Diebstahl oder Totalschaden zum Neuwagenwert entschädigt. Bestenfalls dauert dieser Zeitraum ab Anschaffung des Neuwagens ein bis zwei Jahre. In den ersten Monaten verliert ein neues Auto rasch an Wert, der Schaden wäre bei einem entwendeten Auto oder einem Totalschaden ohne Neupreisentschädigung hoch. Weitere interessante Extras sind zum Beispiel die Versicherung von Parkschäden und ein Schutzbrief für die Pannen- und Unfallhilfe.

Versicherungsvergleich lohnt sich: Kfz-Direktversicherer am günstigsten

Bei einem Vergleich von Kfz-Versicherungen mit identischem oder ähnlichem Leistungsumfang zeigen sich gravierende Preisunterschiede. Vor allem Direktversicherer wie AdmiralDirekt schneiden bei einem Versicherungsvergleich gut ab. Das lässt sich leicht erklären: Diese Internetversicherungen verzichten auf ein kostspieliges Netzwerk an Versicherungsvertretern und Filialen, sie wickeln ihr Geschäft mit wenigen Mitarbeitern vornehmlich online ab. Die Kostenvorteile geben sie in Form niedrigerer Versicherungsprämien an die Kunden weiter. Wer auf eine persönliche Beratung vor Ort verzichten kann, sollte Kfz-Direktversicherer vorziehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.