Autofahren nach dem Zahltag

Ein Phänomen, was sich in vielen Städten beobachten lässt und sich bei normalen Verhaltensweisen eines Autofahrers kaum zu erklären ist.

Diese Betrachtungsweise ist für Autofahrer zu beachten, die aus beruflichen oder privaten Gründen auf eine gewissenhafte Zeitausnutzung achten. Bei der Planung von Baustellen, bei denen ständig Baustoffe und sonstige Materialien an- bzw. abgefahren werden müssen, ist Zeit ein wesentlicher Faktor, Zeit muss nicht unnötig im erhöhtem Verkehrsaufkommen verschwendet werden.

Wie kommt man darauf, um solches Phänomen festzustellen?

Ein ganz normaler Arbeitstag, ein Garten mit Koniferenhecke und diese ist mit einer Höhe von ca. 4 Metern und entsprechender Breite nicht gerade klein. Eine enge Straße und kein Platz das Schnittgut zwischenzulagern, eine Straßensperrung war auch nicht möglich. Das bedeutet, abschneiden bis die Ladefläche voll ist und sofort abfahren, im Durchschnitt benötigt ein Fahrzeug hin und zurück inklusive abladen 40 Minuten zum Wertstoffhof.

An diesem Tag dauerte es fast 1,5 Stunden, was die Planung der Fertigstellung der Hecke in Verzug brachte, da alles abfahren des Schnittgutes ca. 1,5 Stunden dauerte. Über die doppelte Zeit, die Frage „Was war die Ursache?“. Ein regelrechtes hohes Verkehrsaufkommen, was an durchschnittlichen Tagen nicht üblich ist.

Weder ein Volksfest noch ein weiterer Grund kommt in Betracht, welches das hohe Verkehrsaufkommen rechtfertigt. Es war zwar Freitag, der ein hohes Verkehrsaufkommen rechtfertigen konnte, Wochenendeinkauf, aber Freitag gab und gibt es viele.

Der Freitag viel auf einen Zahltag.

Wie sieht der Verkehr nach dem Zahltag aus?

1. Woche nach dem Zahltag

Geld holen, an den Geldautomaten der Geldinstitute kommt es schon einmal zu Wartezeiten. Die Tankstellen sind auch extrem besucht, die Verkehrsdichte ist sehr hoch, als ob alle die ein Fahrzeug besitzen, dieses auch bewegen müssen. Es geht von Supermarkt zu Supermarkt, vom Discounter zu Discounter, von Baumarkt zu Baumarkt und was es sonst noch an Märkten gibt.

Autofahren nach dem Zahltag

Scheinbar aus langer Weile wird gefahren, in einem Markt die Milch, im nächsten die Butter, in einem Baumarkt die Schrauben, den Schraubendreher dazu holt man sich dann in einem weiteren Baumarkt, die Hauptsache ist, es wird gefahren.

Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen ist in vielen Städten lediglich in der Rush-Hour zu verzeichnen, danach nimmt das Verkehrsaufkommen wieder ab. Es gibt Städte, da hört die Rush-Hour niemals auf, unentwegt rollt der Verkehr.

An Parkplätzen, beim Aus- und Einsteigen der Autobesatzung vor den Märkten kann man sehen, welche Autofahrer das hohe Verkehrsaufkommen verursachen. Alles ältere Herrschaften, Rentner und Pensionäre scheinen mit ihrer Freizeit und dem Geld nichts Vernünftiges anfangen zu können, das Geld, wenn auch hauptsächlich in der Tankstelle angelegt, muss weg, dies rechtfertigt dann auch den Ruf nach Rentenerhöhung.

Es gibt auch vernünftige Ruheständler, die ihr Kraftstoff – Budget ins ordentliche Verhältnis setzen und nicht unorientiert, ziellos durch die Gegend fahren und unnötig die Luft bzw. Umwelt verschmutzen.

Einmal abgesehen von den Ruheständlern, es fährt alles was Rang und Namen hat oder haben könnte was sich an den Fahrzeugen erkennen lässt. Alle scheinen jeden Meter, der gelaufen werden kann mit dem Auto zu bewältigen, ob Neu- oder Gebrauchtwagen, ob super preiswert oder teuer, von Kleinwagen bis zum Luxusmodell alles fährt, als gäbe es in absehbarer Zeit nie wieder Benzin oder Diesel.

2. Woche und immer noch viel zu viel Verkehrsaufkommen

Weiter sind die Straßen übervoll, fahren, fahren und nochmals fahren und die Jugend steht von der 1. Woche bis zur zweiten Woche nicht nach. Unzählige junge Autofahren findet man an den Tankstellen, wo diese neben regelmäßigen Kleinmengen von Kraftstoff und vor allen Schokoriegel an der Tanke beziehen, bezahlt wird natürlich selbst ein einzelner Riegel mit Kreditkarte.

Nach mehreren Runden durch die Stadt oder bis zum angesagten Burgerrestaurant heißt es dann wieder, ab zur Tankstelle und nachtanken. Es muss für die jugendlichen Autofahrer ein tolles Erfolgserlebnis sein, von der Tankstelle bis zum Burgerrestaurant, ein wahres Erlebnis, man könnte denken es gibt nichts Besseres.

3. Woche, es wird ruhiger mit dem Verkehrsaufkommen

Die Straßen lüften sich, zusehend werden es weniger Fahrzeuge, bis auf die Rush-Hour werden es weniger Autos die scheinbar ziellos durch die Straßen fahren. Auch die Generation Ruhestand scheint sich aus dem Verkehrsgeschehen zurückzuziehen und der Jugend scheint das Taschengeld auszugehen, die Tankstellen sind fast schon Jugend und Ruheständler frei.

Wie es scheint, geht das Kraftstoffbudget aus, was bedeutet: dass alle Wege die in den ersten 2 Wochen mit dem Auto bewältigt wurden auch zu Fuß bewältigt werden können. Ohne das hohe Verkehrsaufkommen kann die Arbeit wieder optimal geplant werden.

Ohne die zusätzlichen Fahrzeuge im Verkehr ist auch der Kraftstoffverbrauch unseres Fahrzeuges gesunken, die Standzeiten an Ampeln und sonstigen Kreuzungen sowie „Stop – and – go“ sind drastisch gesunken.

4. Woche, eine Woche vor dem Zahltag

Die Straßen sind wie ausgefegt, selbst der Verkehr zu den Rush-Hour Zeiten hat sich gelüftet, selbst die Anzahl der teuren Modelle hat sich drastisch verringert. Der Geldbeutel scheint für Kraftstoff nichts mehr herzugeben, dass selbst der Arbeitsplatz zu Fuß bewältigt werden muss (kann).

Ein teures Auto sagt nichts über seinen Fahrer und dessen Geldbeutel aus. Ein Zeichen, das die Fahrzeugführer die ihr Kraftstoffbudget in den ersten zwei Wochen verbrauchen nicht in der Lage sind, das Geld für Kraftstoff sowie die Fahrten über vier Wochen einzuteilen.

Den eingeschränkten Geldbeutel kann man auch an der Tankstelle feststellen, wie ausgefegt kaum noch Autos an den Zapfsäulen. Die Parkplätze vor den Märkten sind ebenfalls nicht so voll wie in der ersten Woche nach dem Zahltag, kein Gedränge, viel Platz zwischen den Regalen und keine Schlangen an den Kassen, wie schön für alle die Fahrer und Kunden, die ihre Fahrten planen und das Geld einteilen können.

Nicht in allen Städten erhöht sich das Verkehrsaufkommen nach dem Zahltag

Das Verhalten der Verkehrsteilnehmer ist nicht in allen Gegenden gleich, Großstädter verhalten sich anders als Kleinstädter, wobei Verkehr und das Verhalten von der Mentalität und dem Ego der Kraftfahrer abhängt. Es gibt Städte, in denen der Verkehr nie abbricht, hier ist Rush-Hour rund um die Uhr angesagt.

In diesen Städten handelt es sich um Metropolen, Großstädte die aufgrund von vielen Unternehmen, Banken, Kultur bzw. Tourismus automatisch zu Verkehrsmagneten werden, allerdings kommt das hohe Verkehrsaufkommen nicht von Fahrern, dessen Ziel nur der nächste Markt ist, um seine Erfolgserlebnisse durch den Kauf von Lebensmitteln sowie Konsumgüter besteht.

Wie lässt sich das Kraftstoffbudget besser einteilen?

Eine Planung der Fahrten verbessert im Wesentlichen die Senkung des Kraftstoffverbrauches, es ist unnötig, für einen Cent preiswerteres Produkt von Markt zu Markt zu fahren. Etwas Vorratshaltung erspart unnötige Fahrten, Produkte die im Haushalt oft benötigt werden, sollten immer ausreichend vorhanden sein. Für viele Menschen ist das Einkaufen ein Erfolgserlebnis, man sieht es nach dem Zahltag an den übervollen Einkaufskörben.

Ist ein voller Einkaufskorb wirklich ein Erfolgserlebnis? Im Wesentlichen nicht, es gibt bessere Möglichkeiten Erfolg zu haben, ein Hobby, der sportliche Erfolg und Erfolg während der Arbeit wären eine bessere Alternative.

Kraftstoffpreise vergleichen hilft ebenfalls den Geldbeutel zu schonen, allerdings nicht, wenn die Tankstelle mit dem preiswerteren Kraftstoff sehr weit von eigentlichen Lebensraum entfernt ist. Planung der Tankzeit trägt ebenfalls zum Sparen bei, Tankstellen ändern je nach Tageszeit und Verkehrsdichte ihre Preise, schließen in der Nacht einige Tankstellen erhöhen durchgehend geöffnete Tankstellen ihre Preise.

Der größte Kraftstoffverbrauch entsteht durch das eigene Fahrverhalten

Mit dem eigenen Fahrverhalten kann man den Kraftstoffverbrauch am meisten beeinflussen. Immer mit der Ruhe spart Kraftstoff und vor allem das Auto nicht zur Befriedigung seines eigenen Egos zu verwenden. Bei Meine-Auto-Tipps.de in der Kategorie „Fahrtipps“ gibt es genügend Informationen, wie man durch sein Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch senken kann.

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