Kaufnebenkosten beim Autokauf – welche Kosten Sie nicht übersehen sollten!

Die Finanzierung eines neuen oder gebrauchten Fahrzeugs kann finanziell zur echten Herausforderung werden. Viele Haushalte können sich ihr neues KFZ alleine über einen Kredit finanzieren, dessen Höhe sich exakt am Kaufpreis des Fahrzeugs orientiert. Leider werden hierbei Nebenkosten übersehen, die beim Autokauf anfallen und zum finanziellen Problem werden können. Im Folgenden zeigen wir die wichtigsten Nebenkosten, die jeder Käufer kennen und verstehen sollte.

Autokauf – mehr als nur der Kaufpreis

Wer ein Auto kaufen und sicher finanzieren möchte, wird auf seriöse Kreditangebote von Banken und Autohäusern achten. Viele Vertragshändler sowie freie Verkäufer arbeiten mit einem festen Finanzpartner zusammen, um ihren Kunden direkt ein Finanzierungsangebot unterbreiten zu können. Dieses ist selten das beste Angebot des Marktes, so dass besser ein eigenständiger Vergleich durchgeführt wird.

Auto kaufen mit Finanzierung

Leider fixieren sich viele potenzielle Käufer bei der Suche nach einem Top-Kredit auf den angesetzten Kaufpreis des KFZ. Damit gibt es Begleitkosten, die erst auf den zweiten Blick ins Auge fallen und die Finanzierung schwieriger machen. Wenn Sie einen Autokredit günstig online abschließen möchten, sollte die Höhe des Darlehens diese Kosten mit abdecken. Rechnen Sie deshalb immer einen kleinen Puffer ein, damit der Kauf Ihres neuen Fahrzeugs nicht an den Begleitkosten scheitern muss.

Die wichtigsten Nebenkosten im Überblick.

1. Kfz-Steuer

Die Kfz-Steuer fällt nach dem Erwerb eines Fahrzeugs jährlich an und wird mittlerweile von den Zollbehörden in Deutschland eingezogen. Die erste Steuer ist unmittelbar nach dem Kauf des Fahrzeugs zu entrichten, was im Regelfall über das Einziehen der Steuer mit einer Bevollmächtigung zum Einzug über ein Girokonto verbunden ist. Mittlerweile nach ökologischen Kriterien bemessen, kann die erste zu zahlende Kfz-Steuer schnell 100 Euro und mehr betragen.

2. Meldegebühren

Damit eine Eintragung des Käufers in den Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein erfolgt, ist ein Gang zur Kfz-Zulassungsstelle unvermeidlich. Hier wird der Autokauf formal finalisiert, wobei die Städte und Gemeinden eine Gebühr einfordern. Die Höhe hängt von der jeweiligen Kommune ab, Beträge zwischen 20 und 50 Euro sind gängig und sollten mit einkalkuliert werden.

3. Kennzeichen

In einer ähnlichen, finanziellen Dimension spielt sich der Kauf der neuen Kfz-Schilder ab. Ein Aufschlag von circa 20 Euro ist einzuplanen, wenn Sie bei der Kfz-Zulassungsstelle ein Wunschkennzeichen beantragen. An dieser Stelle können Sie aktiv Einfluss auf die Nebenkosten nehmen und entscheiden, wie wichtig Ihnen eine bestimmte Buchstaben- und Zahlenkombination ist.

4. Wartung & Verbrauch

Themen wie Wartung, Reparaturen und Verbrauch werden Sie im Laufe der Zeit als Nebenkosten erwarten und sind nicht direkt beim Kauf zu entrichten. Dennoch kann es sein, dass beim Kauf eines Gebrauchtwagens einige Ausbesserungen oder Wartungen notwendig werden. Im Regelfall übernimmt der Händler hierfür die Kosten, um Ihnen ein einwandfreies Produkt zu überreichen. Abhängig von Gewährleistung und Garantie können dennoch Kosten im Laufe der Zeit auf Sie zukommen.

Verhandeln mit dem Verkäufer lohnt sich

Damit Ihr Kreditrahmen und die Höhe des Darlehens für den Kauf ausreicht, kann richtiges Verhandeln beim Autokauf entscheidend sein. Zögern Sie nicht, mit den Händler ins Gespräch zu kommen und den Preis noch minimal zu drücken. Viele Händler haben hier einen Spielraum und kommen interessierten Käufern gerne ein Stück weit entgegen.

Im Idealfall schaffen Sie es so, die Nebenkosten des Kaufes in den ursprünglich angesetzten Fahrzeugpreis unterzubringen. Eine Alternative können zusätzliche Extras wie ein neuer Reifensatz sein, den der Händler auf den Fahrzeugkauf drauflegt. Hierdurch ersparen Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt Folgekosten und profitieren finanziell indirekt.

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