Erhöhter Kraftstoffverbrauch nach dem Gang zur Behörde

Es gibt immer irgend etwas auf einem Amt oder einer Behörde zu erledigen. Ob es das Bauamt ist, nach der Kündigung das Arbeitsamt oder Jobcenter, das Ordnungsamt oder sonst ein Amt oder eine Behörde, immer hat man das Gefühl die Mitarbeiter stehen über den Dingen.

Sie müssen allen anderen beweisen das nur sie alles richtig machen. Ihre eigenen Fehler werden natürlich auf den Antragsteller abgewälzt. Auf der sicheren Seite ein geregeltes Einkommen vom Steuerzahler bezahlt, fühlen sie sich wie kleine Götter. Jeder der etwas von ihnen will, ist Feind Nummer eins und den Feind muss man beweisen das man stärker ist.

Für den Antragsteller ist diese Situation frustrierend und widerwillig, mit Wut im Bauch geht es zum Auto. Mit dieser Wut ist der Körper auf 100 und aller Frust wird im Straßenverkehr gelassen. Um sich abzureagieren wird erst einmal richtig aufs Gaspedal getreten und all die Wut an anderen Verkehrsteilnehmern abgelassen.

Besser wäre es erst einmal einen Spaziergang zu machen, bis sich der Frust abgebaut hat, richtig durchatmen und danach erst hinters Lenkrad setzen.

Durch das aggressive Autofahren ist der Kraftstoffverbrauch enorm, hinzu kommt noch Reifenverschleiß die Abnutzung der Bremsen und allen anderen Verschleißteilen. Immer mit der Ruhe, es wird schon, ist die bessere Alternative.

Denken Sie beim fahren an die bedauernswerten Mitarbeiter von Behörden und Ämtern den nur diese “Arbeiten” so richtig hart. Beim nächsten Besuch eines Amtes sollten Sie mal einen Blick auf die Lektüre der Mitarbeiter werfen, Manager, Capital, Financial Time und andere hochkarätige Lektüre. Es ist wichtig diese Zeitungen regelmäßig zu studieren, da können sich die Mitarbeiter so richtig motivieren oder besser noch identifizieren.

Die absolut härteste Bezeichnung fand ich in einem Job- Center, der Fallmanager, Manager mit Stechkarte und geregelten Arbeitszeiten. Der Traum eines echten Managers. Aber es gibt auch Ausnahmen, allerdings wenige. Bedenkt man wie viele Antragsteller ob aus dem Bauamt, dem Arbeitsamt oder den Job-Center und anderen Einrichtungen mit Frust kommen und sich mit ihren Fahrzeug abreagieren, ist der Kraftstoffverbrauch enorm.

Die einzigen Menschen die fröhlich aus Behörden oder Ämtern kommen sind die Mitarbeiter, aber leider auch nur bis zum Parkplatz. Vor einiger Zeit vermietete ich im Auftrag einer Firma Parkplätze, wovon einige an Mitarbeiter eines Arbeitsamtes und Job- Center gingen. Die Fahrweise beobachtet ob hektisches Ankommen oder Abfahren, scheint das ganze Gegenteil zu sein von einem Fahrer der auf der abgesicherten Seite des Berufslebens steht.

Es muss wohl am Manager-Job liegen mit vollen Terminkalender, so voll das bei der Bearbeitung von Anträgen oftmals sehr lange Zeit vergeht. Komisch ist es schon, dass pünktlich zum Feierabend die Lichter in den Einrichtungen aus gehen, richtige Manager würden erst nach Hause fahren wenn ein Fall, eine Arbeit oder ein Problem gelöst ist.

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